Satzung

§ 1 Der Verein trägt den Namen “Schützenverein Aspe e. V. von 1951” und hat seinen Sitz in Aspe, Kreis Stade. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung”. Zweck des Vereins ist in erster Linie die Förderung des Schießsports. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Förderung schießsportlicher Übungen und Leistungen.
Politische, rassistische oder religiöse Ziele dürfen im Verein nicht verfolgt werden.
Der Verein haftet gegenüber den Mitgliedern im Innenverhältnis nicht für fahrlässig verursachte Schäden, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, aus der Teilnahme bei Vereinsveranstaltungen oder durch die Benutzung von Anlagen oder Einrichtungen des Vereins erleiden, soweit solche Schäden nicht durch Versicherungen des Vereins abgedeckt sind.

§ 2 Der Verein ist selbstlos tätig: Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 3 Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

§ 4 Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 5 Bei Auflösung des Vereins oder bei Aufhebung oder Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins dem Deutschen Roten Kreuz zu, das es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

§ 6 Mitglied im Verein kann jeder unbescholtene Bürger werden. Bei der Ausübung des Schießsports muss das Waffenschutzgesetz zugrunde gelegt werden. Die Mitgliedschaft ist schriftlich beim Vorstand zu beantragen. Eine Ablehnung ist ohne Nennung von Gründen möglich. Zu Ehrenmitgliedern können diejenigen ernannt werden, die sich besondere Verdienste im Verein erworben haben. Die Entscheidung hierüber trifft die General- versammlung. Mitglieder, die das 75. Lebensjahr vollendet haben, werden automatisch zu Ehrenmitgliedern. Stimmrecht haben sowohl die ordentlichen Mitglieder ab dem 16. Lebensjahr als auch die Ehrenmitglieder.

§ 7 Alle Mitglieder, außer Ehrenmitglieder haben die jeweiligen Jahresbeiträge zu zahlen, dessen Höhe jeweils von der Generalversammlung festgelegt wird. Bei Neuaufnahmen ist eine einmalige Eintrittsgebühr von z. Zt. 5,00 € und der Beitrag für mindestens ein halbes Jahr im Voraus nach der Unterschrift unter die schriftliche Eintrittserklärung zu zahlen.
Der Austritt, der nur zum Jahresende möglich ist, muss mit einer schriftlichen Kündigung gegenüber dem Vorsitzenden, dem Kassenwart oder dem Schriftführer erfolgen.

§ 8 Die Entscheidung über den Ausschluss wegen Satzungsverstöße oder vereinsschädigendem Verhalten von Mitgliedern trifft der erweiterte Vorstand. Beschwerde dagegen ist nur bei ihm möglich.

Ausgeschlossene Mitglieder können keine Mitgliederversammlung einberufen und sie haben keinen Anspruch auf eventuell vorhandenes Vereinsvermögen.

§ 9    Organe des Vereins sind:
    1. Der Vorsitzende und sein Stellvertreter
    2. Der erweiterte Vorstand
    3. Die Generalversammlung

Haftungsausschlussklausel
Die unter 1 und 2 genannten Organe haften für Schäden gegenüber Mitgliedern und gegenüber dem Verein, die sie in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verursachen, nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.   

Zu 1) Der Vorsitzende bzw. sein Stellvertreter führt die Vereinsgeschäfte und leitet die Versammlungen bzw. Sitzungen.

Zu 2) Der erweiterte Vorstand setzt sich zusammen aus den zu 1. genannten, dem Kassenführer, dem Schriftführer, dem Sportleiter, dem Jugendsportleiter, jeweils einem Stellvertreter der zuvor genannten und zwei Waffen- und Gerätewarten. Bei Vorstandssitzungen wird außerdem der jeweils amtierende Schützenkönig mit hinzugezogen, der jedoch nur eine beratende Funktion hat. Die Anzahl der Mitglieder des erweiterten Vorstandes kann je nach Bedarf vermindert oder erweitert werden.

Die Geschäftsführung und Vertretung des Vereins liegt in den Händen des Vorsitzenden und einer weiteren Person aus dem Vorstand, sie sind Vorstand im Sinne des Vereinsrechts (§ 26 BGB).    
Der erweiterte Vorstand kann über Anschaffungen bis zu einem Betrag von 4.000 – 5.000 € selbst entscheiden. Höhere Beträge bedürfen der Zustimmung der Mitglieder- oder Generalversammlung.

Zu 3)    Die Generalversammlung ist auf Anordnung des Vorsitzenden vom Schriftführer im 1. Quartal des Jahres einzuberufen durch schriftliche Benachrichtigung der Mitglieder mit Angabe der Tagesordnungspunkte. Die Einladung muss eine Woche vor dem Termin zugestellt werden.    
Die Generalversammlung ist zuständig:
a)  für die Wahl der Mitglieder des erweiterten Vorstandes bzw. deren Enthebung von ihren Ämtern,
b)    für die Prüfung des Kassenberichts und die Erteilung von Entlastung für den Kassenführer und Vorstand,
c)    für die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.

Zu a) Alle Vorstandsmitglieder werden für 3 Jahre in freier oder geheimer Wahl gewählt. Nach einer bestehenden Wahlliste scheiden turnusgemäß in jedem Jahr 3 oder 4  Vorstandsmitglieder aus. Eine Wiederwahl ist möglich. Alle Vorstandsämter sind ehrenamtlich zu verrichten.
Zu b) Der Kassenführer hat alljährlich einen Rechnungsabschluss zu erstellen und das Ergebnis im Detail der Generalversammlung mitzuteilen. Seine Buch- und Kassenführung ist vorher von zwei gewählten Prüfern einzusehen und auf Mängel und Fehler hin zu untersuchen. Die Prüfer legen darüber einen mündlichen Bericht ab  und stellen die Erteilung von Entlastung der Versammlung zur Entscheidung
Zu c)    Zur Auflösung des Vereins ist eine Dreiviertel-Mehrheit erforderlich. Sonstige Beschlüsse können mit einfacher Mehrheit verabschiedet werden. Bei Stimmengleichheit ist die Stimme des Versammlungsleiters entscheidend.

§ 10 Einladungen zu ordentlichen Mitgliederversammlung haben “vereinsüblich” durch den Schriftführer durch schriftliche Benachrichtigung zu erfolgen. Wenn 10 % der Vereinsmitglieder eine Versammlung schriftlich beantragt, muss diese vom Schriftführer einberufen werden. Von allen Versammlungen und Vorstandssitzungen ist eine Niederschrift im Protokollbuch anzufertigen, vom Schriftführer und dem Vorsitzenden zu unterzeichnen und auf der folgenden Versammlung zu verlesen.

§ 11 Änderungen der Satzung sind nur mit Zustimmung der Generalversammlung möglich. eine Änderung muss sofort über einen Notar dem Amtsgericht Stade zur Genehmigung und Eintragung in das Vereinsregister vorgelegt werden.

§ 12 Das Mitglied ist mit der Speicherung, Übermittlung und Verarbeitung personenbezogener Daten für Vereinszwecke gemäß den Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) einverstanden. Die personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt. Sonstige Informationen zu den Mitgliedern und Informationen über Nichtmitglieder werden von dem Verein grundsätzlich nur verarbeitet und genutzt, wenn sie zur Förderung des Vereinszweckes nützlich sind und keine Anhaltspunkte bestehen, dass die betroffene Person ein schutzwürdiges Interesse hat, das der Verarbeitung oder Nutzung entgegensteht. Die Mitgliederverwaltung umfasst u.a. auch die Meldung personenbezogener Daten an Verbände (z.B. BSV Stade) und Banken für Vereinszwecke (z.B. Passantragstellung sowie Einzug der Mitgliedsbeiträge). Der Vorstand macht besondere Ereignisse des Vereinslebens, insbesondere die Durchführung von Veranstaltungen und Ergebnisse von Wettkämpfen öffentlich bekannt. Dabei können personenbezogene Mitgliederdaten, Texte, Bilder und Filme veröffentlicht werden. Das einzelne Mitglied kann jedoch jederzeit gegenüber dem Vorstand schriftlich Einwände gegen eine solche Veröffentlichung vorbringen. In diesem Fall unterbleibt in Bezug auf dieses Mitglied bis auf Widerruf eine weitere Veröffentlichung. Jedes Mitglied hat die Möglichkeit, vom Verein Auskunft über die personenbezogenen Daten zu erhalten. Nach Beendigung der Mitgliedschaft werden diese Daten wieder gelöscht. Personenbezogene Daten, die die Kassenverwaltung betreffen, werden gemäß der steuergesetzlichen Bestimmungen bis zu zehn Jahren durch den Vorstand aufbewahrt. Nur Vorstandsmitglieder und sonstige Mitglieder, die im Verein eine besondere Funktion ausüben, welche die Kenntnis bestimmter Mitgliederdaten erfordert, haben Zugriff auf personenbezogene Mitgliederdaten.

Aspe, den 02. Oktober 2020